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2 (1831)
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doch!" und wo diese beiden Laute sich innigverschmelzen, da ist gewiß ein Schäflcin Christi. Ein tiefes Gefühl seines Elends, getragen voneiner innigen Zuversicht zw der Gnade Gottes inChristo Jesu das ist der cigcnthnmlichc Charaktereines Kindes Gottes, und mit Recht mögen wir alsosagen: in dem »Ja Herr, aber doch!" spieglesich wie die Herrlichkeit des Evangeliums, so auchdie innerste Gestalt eines jeden wahren Christen.

Ihr fragt, aus welchem Grunde ich die Be-trachtung unserer heutigen Geschichte damit begon-nen habe, euch in das Herz der Cananaerin einenBlick zu öffne»? Ich that es, einmal, um docheinen erquickenden Sonnenstrahl zu weben in dasgrauenvolle Nachtstnck, das wir heute vor uns ha-ben, und zum andern, um euch die Benrthcilungdes Herzens dadurch zu erleichtern, das sich in derheutigen und der nachfolgenden Geschichte vor unsanfthun wird. Da werden wir auch einJaHerr!" vernehmen, aber ein anderes, als dasjenes Heiden-Erstlings an der sidonischen Grenze.Ein »Ja Herr!" das zur Seligkeit nicht half,weil cs mit dem "Aber doch!" des kindlichenAufblicks zum Gnadentbrone nicht verpaart ging.

1. Kön. 2l, k7 2l.

Aber das Wort des Herrn kam zu Elia,dem Thisbitcn, und sprach: Mache dich auf.