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2 (1831)
Entstehung
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dm dcr Freude und der Hoffnung. Das Evange-lium gestattet uns, die Schrecken des tiefsten und ge-rechtesten Selbstgerichts mit einem fröhlichen "Aberdoch, Herr, aber doch!" zu zerstreuen, unddas ist des Evangeliums Herrlichkeit.

"Ja Herr, aber doch!" Wo diese Worteausgesprochen werden, wie die Cananäerin sic ans-sprach, wahrhaftiglich und mit ' Egendem Her-zen da ist ein Kind Gottes. Das "Ja Herr!"wenn dcr Herr von tobten Hunden und dergleichenredet, ist ein schweres Wörtlcin, und will nicht wohlauf die Zunge. Wie lange dauerte cs z. E., ehejener Mann nach dem Herzen Gottes, als er denschweren Fall gethan, cs vollständig und rund her-aus hatte. Ohne Unterlaß schrie es in seinem In-nern: "Du Mann des Todes! Ehebrecher! Mörder!" "Nein, Herr, hieß die Antwort, o nicht doch, soschlimm siehc's nicht mit mir ans." Wie ein Meernach dem Sturm, da wohl die Oberfläche still undruhig ist, aber auf dem Grunde tobt und wallt undbrandet's fürchterlich;'so ging dcr falsche Bru-der einher; innerlich das gräßlichste Ungestüm;aber nach außen eine gemachte Ruhe, als wärenichts vorgegangen. Und siehe, erst mußte die HandGottes schwer auf ihm liegen, manchen Tag undmanche Nacht, erst sein Gebein ihm verschmachtendurch sein täglich Heulen, erst sein Saft vertrocknen,wie es im Sommer dürre wird: da endlich kamunter Geschrei und Thräncn das "Ja Herr!" her-