weichet, ziehet aus von dannen, rühret kein Unrei-nes an; gehet aus von ihr und reiniget euch, dieihr des Herrn Gcräthc traget!" —
Noch einmal treten wir in die stille Hütte zu 'Abel-Mchola. Siehe, da bietet sich uns eine neueScene dar. Der feierliche Opfcract ist vollzogen,und der alte Saphat und sein Weib und die Knechtedes HanscS haben sich in freundlichem Kreise zueinem ländlichen Mahle niedergelassen, das ihnenElisa, der Scheidende, bereitet hat. Es war einMahl, wie dasjenige, welches der Zöllner Levis,nachdem ihn der Heiland zu seinem Jünger undNachfolger berufen hatte, Ihm und seinen Verwand-ten, Freunden und Nachbarn znrichtete, und bei wel-chem JcsnS die hämische Frage der Pharisäer: "War-um fasten Johannis Jünger so oft, und die dcinigcnessen und trinken?" mit den bekannten Worten cr-wicdcrtc: "Man mag die Hochzcitlentc nicht znmFasten treiben, so lange der Bräutigam bei ihnenist." — Es war ein Freudcnmahl, der ausgezeichne-ten Ehre wegen, welche dem Elisa und seinem Hansevom Herrn widerfahren war. Ein Mahl des Ab-schiedes war cs, wobei man sich noch einmal an ein- !ander erquicken und den Bund der Herzen erneuern 'und sich gegenseitig versichern wollte, wie man intreuer Liebe von einander scheide, und wie man imGeiste auch fernerhin znsammcnblciben würde. Elisa,der Wirth bei diesem Mahle, erscheint hier schon alsProphet, darreichcnd und segnend. Auch seine Ael-