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2 (1831)
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Lieben, wie der in der Hütte zu Abel-Mehola mußsich auch einmal in nnsern Hausern und in unfernHerzen ereignen, wollen wir znm Leben cingchen.Wer nicht absagt Allem, was er hat, spricht Je-sus, der kann nicht mein Jünger seyn!" Was duaußer und neben Ihm noch liebst, trag's hin znseinem Kreuze; cs muß gejchlachtct seyn. Ist derMammon dein Götze? Sag' ab, der Satan hältdich an den goldncn Ketten. Ist cs die Ehre dieserWelt? Hinweg damit; wirf dieser Buhlerin ihreKränze stolz vor die Füße, und suche Besseres. Istcs Verstand und Klugheit? Sag' ab, und scy einNarr um Christi willen. Ist es Wohlleben, Schwel-gerei und Pomp? Zerreiß die Sclavenseilc, undkreuzige dein Fleisch sammt Lüsten und Begierden.Man kann nicht Gottes seyn, man scy's denn ganz,mit Allem, was man hat und ist und lebt. Hinwegdarum mit jenen goldnen Kalbern, die deine Nei-gung zu ihm schwachen und deine Liebe theilcn. Er,Er sey deine Passton, und nichts und Niemand an-ders. Daß du die goldnen Kälber von dir thnst,die äußerlichen Tinge, das ist etwas, aber nochnicht Alles. Auch die Zngriemen, in denen dieseKälber gehen, die inneren Gelüste und die Freudedaran, ja diese vor Allem mußt du, wie Elisa dasGeschirr seiner Ochsen, zerhauen, zur Sünde machenund das Schwert Gottes drüber ans dem Himmelfordern. "Ganze Opfer" begehrt der Herr fürseinen Altar, und seine Wächter schreien: "Weichet,