Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
210
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men scyen. Was für cin i'iim'gcs Seufzen und Fle-hen: "Ach Herr, heile du auch sie, und rette ihreSeelen, wie die meine!" Welch ein Klagen undWeinen: "O Absalon, mein Sohn, mein Sohn,daß ich doch für dich sterben dürfte!" Kurz, cswar ein Abschied, wie Elisa's, mit Thränen, mitLiebesküffen, mit Gebeten, und so, dünkt mich,war cs ja daS Rechte. Glücklich zu preisen ist derMensch, den die Hand der Erbarmung ans demHausen der Blinden und der Todten in's Reich desLichtes herübcrführtc; noch seliger aber der, der,wenn ihn Gott hernmholt, den Liebsten, die er hatauf Erden, nicht Lebewohl zu sagen braucht, sondernsie mit einem "Seht, da bin ich auch!" begrüßenund zu ihnen sprechen kann: "Ihr wäret mir vor;ich bin euch nachgckommcn durch Gottes Gnade;mein Name steht mit dem curigen in einem Buche,und euer Herr und Meister Er ist nun auch dermeine!" Ach, was geht es da an ein seliges Will-kommenheißcn und Umarmen. Man war getrennt,und ist nun wieder bei einander, für ewig ewig! O ibr bekehrten Aeltern unbekchrter Kinder, ihrgläubigen Kinder ungläubiger Väter oder Mütter,daß bald auch euer» Häusern ein solcher Festtagstrahlte!

»Laß mich m inen Vater und meine Mutterküssen, so will ich dir Nachfolgen." So Elisa.Elias hat nichts dawider. "Gehe hin, spricht er,und komme wieder!" Um ihm jedoch den Ab-