göttlichen Heiligkeit und ein Abgesandter dessen, derüber Seinen Rechten hält, und dessen „Zorn undEifer rauchen" über Alle, die Sein Gesetz zuschänden wagen! Aus diesem Grunde mußte derThisbiter so erscheinen, wie er erschien, von derMajestät des Drcimalhciligen umstrahlt, und wieunmittelbar von jenem Stuhle, „der in eitel Fcucr-flammcn brennt," hernicdcrkommcnd. — Die Er-scheinung Elisa's hingegen, als eines Evangelistenund Repräsentanten der Freundlichkeit Jehovahs,mußte in einem ganz andern Lichte glänzen. Ersollte nicht schrecken und dräuen, sondern locken, ge-winnen, bekehren. Darum sandte ihn Gott als einenBruder in die Hütte der Brüder, und stellte ihnhin als einen Mann, zu dem auch der Blödeste einHerz fassen, und dessen menschliche, leutselige Nähenur wohltbucnd auf die Gemüthcr wirken konnte,und die schüchternsten Seelen anzichcn, offen undmitthcilsam machen, und zu brüderlicher Vertrau-lichkeit stimmen mußte.
Elisa will also seinem Vater und seiner MutterLebewohl sagen. Ein lieber, zärtlicher Sohn scheinter gewesen zu seyn, und cs ist ja so, meine Freunde,daß wir uns einem Menschen, der uns übrigensfremd ist, schon sogleich gcmüthlich um ein Bedeu-tendes näher fühlen, sobald wir nur diesen einenZug in seinem Charakter wahrnchmcn. Ein solcherZug gewinnt leicht unser Herz, und wir meinen,daß wir uns auf einem Acker, wo wir nur diese