Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
206
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menschlichen Verhältnisse liegen in keinem geheim-nißvollen Dunkel cingchüllt. Ucber seiner Ab-stammung schweben keine mystischen Schleier, undsein früheres Leben verliert sich nicht in das Reichder Ahnungen und hinter undurchdringliche Vor-hänge. Die Geschichte führt uns an seine Wiegeund in sein Haus. Wir lernen seinen Vater undseine Mutter kennen. Wir werden in seine häusli-chen Verhältnisse cingcwciht, sehen ihn geschäftig inseinem ländlichen Berufe, erblicken ihn hinter demPflug und unter den ackernden Knechten, und ma-chen in ihm die Bekanntschaft eines Menschen, derempfindet und fühlt, wie wir, der alle unsere Ver-hältnisse thcilt, der, wie wir, durch Bande desBlutes, der Liebe und Zärtlichkeit mit seinem Ge-schlechte eng verkettet ist, dem von allen Empfin-dungen unserer Natur keine fremd ist, der die Wch-mnth des Abschieds, die Schmerzen der Trennungkennt, und dem in jeglicher Beziehung unser mensch-liches Herz im Busen schlägt. Um ihn stehen keineEhrfurcht gebietenden Schranken; keinfern ihrProfanen!" ruft uns seine Erscheinung entgegen,diesem Manne wagt man sich vertraulich heran,und seine Nähe ist weniger imponirend, als Zu-trauen erweckend und herzgewinnend. Dieses Al-les aber deutet wieder augenscheinlich auf die Ei-gcnthümlichkcit der amtlichen Stellung, die Elisa imGegensätze des Thisbitcrs in Israel einnchmen sollte. Elias war ein anderer Moses, ein Herold der