ganze Erscheinung hintcrläßt, soll das Missioilirendc,das Gottvcrhcrrlichcnde liegen. In Allein, was dubeginnest, fühle man dir's an, du scyest ein Menschvon höherer Abkunft, und der Friede Gottes wohnein deinem Herzen, so wirfst du jene holdseligenSchimmer um dich, die der Heiland meint; so pre-digst du das Evangelium, daß es eine KraftGottes sep, lauter und gewaltiger, als cs mitWorten geschehen kann. Und bedenke, die Lichterhaben den schönsten und reinsten Glanz, die nichtwissen, daß sic leuchten, und die Gottesblumenstreuen die süßesten Wohlgcrüchc um sich her, diemit dem Plätzlein, das der Herr ihnen angewiesen,wohl zufrieden in stillen Gründen verborgen blühen.
Daß in unfern Tagen unter den Christen soviel unberufenes Drängen nach dem Schauplatzedes öffentlichen Wirkens für das Reich des Herrnzum Vorschein kommt, das deutet offenbar nur aufdie große Armuth der Zeit, in der wir leben. Esfehlt im Reiche Gottes an großen, imponirendenGeistern. Es fliegen keine Adler mehr durch denKirchcnhimmcl, darum mangelt dem kleineren Ge-flügel der Maaßstab für ihre Größe, und es hindertsie nichts, jedes Quentlein geistlicher Gabe, das siein sich finden, sofort als eine göttliche Berufung zugroßen Dingen anznsehcn.
O hinweg aus den Mauern Zions mit jenemunerfreulichen, eitlen Wesen, das nicht von Gottist, sondern von der Welt! Hinweg ans den Grcn-