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rmd wie trifft cr auch in der Behandlung diesesCharakters wieder das Angemessene und Rechte. —Tiefer Enthusiast mußte von seinem flüchtigen Be-gcistcrungsrausche zur Nüchternheit und Besonnenheitgeführt, und bevor cr den Bau seines Thurms be-gönne, zu einer ruhigen Ucbcrschlagung der Kostenangchaltcn werden. Darum das ernste, nbkühlcndcWort des großen Meisters: "Die Füchse habenGruben und die Vögel unter dem Himmelhaben Nester, aber des Menschen Sohn hatnicht, da cr sein Haupt hin lege!"
Bald darauf begegnet der Herr einem Andern,der ist mit der Anerbietung seiner Dienste so eilignicht, wie jener. "Folge mir nach!" spricht derHerr nachdrücklich und dringend. Er aber entgeg-net: "Herr, erlaube mir, daß ich zuvor hingchc,und meinen Vater begrabe." Gönne mir, will ersagen, daß ich im altcrlichcn Hause bleibe, bismein Vater todt ist, dann wollen wir die Sacheweiter überlegen. Wer verkennt in diesem Menschenden Phlegmatiker oder das langsam erregbare, ru-hige, gleichmüthigc und zum Uebcrlcgcn geneigteTemperament, das freilich von den Wirbeln hef-tiger Affecte und Leidenschaften nicht viel zu leidenhat, aber leicht zu Trägheit und Gleichgültigkeitausartct, und meistens mit einer übermäßigen Liebezur Bequemlichkeit verpaart geht. Wie behandeltnun der Herr diesen Manu? Wiederum bewunde-rungswürdig weise und ganz dieser Gemüthöart an-