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die Mannigfaltigkeit verpaare. — Diese Regel leitedenn auch euer Urthcil, meine Freunde; und indem Maaße, wie ihr weiter werdet in euerm Her-zen, wird auch die Welt um euch her sich um eingut Theil freundlicher gestalten. —
Hinweg denn auch mit jener geistlichen Hypo-chondrie, in deren trüben Spiegeln selbst die Licht-seite der Kirche Gottes auf Erden in die Farbe derNacht sich kleidet, und die sich darin gefällt, mitihren grämlichen Orakelsprüchcn auch den Stern derHoffnung uns zu umwölken, und die Aussicht aufzukünftige, bessere Zeiten mit ihren dunkeln Nebelnuns zu verhüllen. Verjagen wir das Nachtgeflügclihrer Traucrbilder mit den Sonnenstrahlen der Ver-heißungen Gottes, und setzen wir ihren Klageliederndie süßeren Gesänge entgegen, die, mit guter Bot-schaft im Munde, vom heiligen Osten her zu uushcrübertöncn. Wir wissen ja, wer König ist aufGottes heiligem Berge, und wem die Enden derErde zum Erbe gegeben sind. — »Siehe, der Herrkommt gewaltiglich, und Sein Arm wird herrschen.Den Tempel des Herren wird Er bauen, und nichtruhen noch rasten, bis Er Jerusalem gcfertigct zumLobe auf Erden. Die Erde wird voll werden vomErkcnntniß der Ehre des Herrn, wie Wasser dasMeer bedecket, und von Morgen und Abend werdensie kommen, wie die Wolken des Himmels und wiedie Tauben zu ihren Fenstern, und im Reiche Got-tes zu Tische sitzen.» — Weil wir denn Solches
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