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2 (1831)
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sepn, dies und das mußte er an sich haben, oft diegeringfügigsten und gleichgültigsten Sachen von derWelt, und nur daun erkannte man ihn für einen Ge«»offen des Reichs; anders aber auch in keinerlei Weise.Aber die Tage sind vorüber, da man den Gnaden-stand eines Menschen nach Farbe und Zuschnitt sei-nes Rockes, oder nach den Knöpfen und Krampenan seinen Kleidern bcnrthciltc. Vorüber die Zeiten,da nur diejenigen für Christen erkannt wurden, diezu dieser oder jener frommen Versammlung sichhielten, die Andern aber ohne Erbarmen über Bordmußten; da man in eine gewisse äußere Haltungund stehende Form der Sprache und des Lebens einHauptmerkmal der wahren Bekehrung setzte, undNiemanden unter die Kinder Abrahams zu rechnenwagte, in dessen Munde nicht die Schibolcts dieseroder jener Ausdrücke und Lchrmcinungen gefundenwurden. Diese Tage, sage ich, sind vorbei. DasGericht ist auf der einen Seite schärfer worden inder Kirche, weil geistlicher; auf der andern aberauch weitherziger und unbefangener. Wir sehennicht mehr nach Knopf und Rock, sondern nachdem, was d'rnntcr steckt, und fragen nach demGeist und Leben, und wo das mangelt, lassenwir uns nicht mit Surrogaten gottseliger Aeußer-lichkeiten bestechen. Wo aber jenes Leben unsentgegendnftet, geben wir der Freude Raum, undbegehren keine Uniform im Reiche Gottes. Nein,wir findcn's schön sogar, daß mit der Einheit sich