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2 (1831)
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wissen, so gebrauchen wir großer Freudigkeit-, undschauen die Welt nicht an in der düsteren Färbungunseres Kleiumuths, sondern in der morgenröthli-chen Beleuchtung der Offcnbarnngssonne. Christusmuß herrschen, und der Berg Zion erhöhet wer-den über alle Berge der Erde! In diesen goldenenHintergründen der Zeit gelagert, lassen wir unsdurch die Nebel der Gegenwart den Blick nicht trü-ben, noch das Herz beschweren. Der Glaube pflanztschon in Mitten des Äampfgctümmels die Sieges-fahne ans, denn er stehet das Ende an; und obdie Trophäen des Satans bis an den Himmel rei-chen, das schreckt ihn nicht. Er singet vom Triumphdes Herrn, denn in seinem Banner weht als heiligeDevise der große Gottcsspruch: »Ich schwöre beimir selbst, und ein Wort der Gerechtigkeitgehet aus meinem Munde, dabei soll csbleiben, nämlich: mir sollen sich alle Knieebeugen, und alle Zungen schwören, und sa-gen: im Herren habe ich Gerechtigkeit undStärke!» Amen.