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2 (1831)
Entstehung
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die Tage Noahs schienen wieder da zu scpn; Allesfinster, todt, versunken nnd verwüstet, nnd dasReich Gottes bis auf ein paar Seelen, so sah'cs ans, vom Erdboden verschwunden. Das mußteeinem Eliasherzcn gewaltig nahe gehen. Seit lan-ger Zeit hatte der liebe Mann keinen frohen Augen-blick mehr gehabt; da empfangt er plötzlich aus demMunde Gottes selbst nnd Der mußte cs ja wis-sen die höchst überraschende Nachricht, daß nichtnur hie noch Einer und da noch Einer, wie cs ihmvorgckommcn war, nein, daß noch eine großeMenge, Siebentausend an der Zahl, übrig seyen,die weder vor Baal ihre Km'ce gcbcnget, noch ihnmit ihrem Munde geküfict hatten. Wie mochte demProphetcil- bei dieser Eröffnung zu Muthe scp»?--Ich bin allein übrig geblieben!" Ei, hätte erdoch das Wort wieder zurücke! Wie schämt er sichjetzt seines Klcinglaubens. Aber die Beschämung istvon der freudenreichsten Art. Noch Siebentausendin Israel, die Gott dienen die Ichovah treu ge-blieben! O wer hätte das gedacht! Das Herz walletihm in der Brust vor Entzücken, und der aubcfvh-lenc Rückmarsch nach Samaricn dünkt ihm jetzt eineerwünschte Lustreise.

Und was könnte auch uns, meine Brüder, indiesen unscrn Tagen Erwünschteres und Angeneh-meres begegnen, als wenn wir mit einer ähnlichenNachricht überrascht würden. Freilich, unsere Zeitscheint um ein gut Theil besser zu sepn, als Elias