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1. Kön. 19, 18.
„Und ich will lassen überblcibeu Sieben-tausend in Israel, nämlich alle Kniee, diesich nicht gcbeugct haben vor Baal; und al-len Mund, der ihn nicht gcküssct hat."
Die verlesenen Worte machen den Beschlußder Ncde Gottes zn Elias am Horeb. Nach derAnkündigung der schweren Gerichte, die durch Ha-sael, Zehn und Elisa über das abtrünnige Sama-ricn hcrcinbrechen sollten, erfolgt — dem stil-len sanften Sausen vergleichbar — jene fröhlicheBotschaft; da mußte der letzte Schatten der Sorgeund Bekümmerniß ans des Propheten Seele wei-chen, und der volle Frcudcntag wieder bei ihm ent-ziehen. Wir bleiben heute mit unfern Gedanken al-lein bei jener göttlichen Botschaft stehen und redenvon einem verborgenen Samen, von derEnthüllung desselben, und von der Verhcis-snng, die ihm gegeben ist.
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Ach Herr! dein Name ist vergessen, und dieletzten Säulen deines Tempels wanken; »ich binallein übrig geblieben, und nun stehen sic darnach,daß sie auch mir das Leben nehmen." So klagteElias; er konnte nicht anders — die Zeit war böse.