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2 (1831)
Entstehung
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hcißnngen deines Herrn. »Ich will dich nicht verlas-sen, spricht der Herr, noch dich versänmcn. Fürchtedich nicht, ich bin bei dir! Siehe, in meine Händehabe ich dich gezeichnet!" Tn weißt, der alsozu dir spricht, heißt Amen. Tn nimmst das Wortals einen Stab in deine Hand, dn hoffst das Beste,wo dem Scheine nach nichts mehr zu hoffen ist,und glaubst im Tunkcln. TaS heißt glauben auf'sWort. Aber wie geht cs uns nun insgemein mitdiesem unser», Glauben? Ist er nicht wie ein Schiff-lein meist auf stürmischer See, das cs Gott alleinzu danken hat, wenn cs nicht zuletzt in tausendStücken an die Küste treibt? Wie lange hält ersich über den Spitzen der Wellen, bis er in denStrudeln und Abgründen wieder begraben liegt?Wie lange, anftanchcnd wieder, hat er auf's Neuedie Brandung unter seinen Füßen, da hat ihn derWirbel wieder gefaßt, und er sinkt und sinkt, alswäre sein Stündlein nun hcrbcigckommcn. Jetztfährt uns wohl ein Blitz der Freudigkeit durch dieSeele mitten in der Nacht: "Ter Herr wird'swohl machen!" Unversehens treten uns wieder diebetrübten und verwickelten Umstände, die uns um-ringen, in den Gesichtskreis zurück, und in demsel-ben Athemzng ergießt sich der Klagelaut: "Aberach, wie soll es zugehcn?" Tann rufen wir wiederfreudig: "Herr, heiße mich zu dir kommen auf demMeere!" aber eine Woge schlägt uns entgegen,cs brauset ein Wind daher, und "Herr, hilf mir,

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