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2 (1831)
Entstehung
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ich verderbe!" ist mm das Fcldgeschrci. So gehtcs auf und ab, empor und nieder, und der Glaubebleibt am Kämpfen und am Ringen. Und meint ereinen Zweifel glücklich übermogt zu haben, gleichsteht ein andrer wieder auf dem Plane; das innereSchlachtgctümmel beginnt auf's Neue, und derjunge, gottgcborne Streiter darf nicht daran den-ken, den Panzer abzulegcn. Solche Bewandtnißhat's in der Regel mit dem nackten Glauben. j

Denkt nun aber nicht, daß jene bedrängte undkämpfende Stellung zum Wesen des nackten Glau- >

bens gehöre. O nein, dieser Glaube kann auch ein ^

triumphirender, ein feiernder sepn, so daß er, klei-nere Scharmützel etwa abgerechnet, wenigstens einegeraume Zeit hindurch das Schwert in die Scheide ,

stecken darf, und, auf den sonnigen Felsen der gött- ^

liehen Verheißungen wie ein Löwe gelagert, alle ^

Zweifel, wie ein geschlagenes Heer, tief unter sei- >

neu Füßen stehet. Ja, meine Lieben, cs gicbt auch ^

einen Glauben, der sich nicht hindern läßt, auch imdunkelsten Gcwirre unserer Führungen die schönsteOrdnung zu erblicken, weil der Herr gesagt hat.

Er führe seine Kinder wunderlich, doch herrlich;und der, um der Zusagen des Gottes Amen willen, >auch daun, wenn sein Isaak schon auf der Schlacht-bank und unter dem Messer liegt, durchaus nichtzweifelt, Isaak werde leben bleiben, und sollte ihnGott ans seinem Blute wieder aufcrwccken. EinenGlauben giebt es, der aus das Tiefste überzeugt ist.