mit welcher Freude wird Elias auch diese Verheis-snng aus jenen Umständen hcrausgcwittert und er-griffen haben. Aber war denn sein Wirken inIsrael ein verlornes; war cs nun überflüssig undnutzlos gewesen? — Durchaus nicht. Auch mit die-sem Tröste sollte der Prophet am Horeb erfreut wer-den. — So wie jene Schrcckcnserschcinungen fürseine Seele keinesweges spur- und fruchtlos vorübcr-gegaugcn waren, sondern sein Herz für das nachfol-gende linde Sausen nur um so empfänglicher gemacht,und sein Verlangen nach der Offenbarung der Leut-seligkeit Gottes um so mächtiger entflammt hatten,in gleicher Weise, wollte der Herr ihm andcuteu,sey auch seine prophetische Thätigkeit in Israel nichtohne heilsamen Erfolg geblieben. Sic habe für Ein-drücke anderer Art die Herzen vorbereitet, und dar-in bestehe überhaupt sein Amt und sein eigenthüm-licher Beruf, die Pflngschaar zu ziehen durch dasverhärtete Erdreich jener abtrünnigen Gcmüther, dasvergessene Gesetz in seiner ganzen Majestät undSchärfe den Abgefallenen wieder vor die Augen znrücken, mit den Donnern dcS Gesetzes die Schla-fenden zu wecken, die Sichern ausznschrccken, unddadurch ein Schmachten nach dem Evangelium, einHungern nach der Gnade unter ihnen anznzünden.
Seht, so hatte Elias nun einen umfassenden Be-scheid auf alle seine Bedenken und Beschwerden, undin welch' einer wundervollen, gotteswürdigcn Weise!— In dem Einen Acte hatte also der Herr zuvor-