Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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Thätigkcit ,'n Israel vor Augen gemalt, die ja auchnur in die Schauer und Schrecken der göttlichenMajestät verhüllet, und eine siuaitischc, keine evan-gelische, gewesen war. In dem Srurm vernahmElias gleichsam einen Wiedcrhall der furchtbarenStraf- und Douncrredcn, womit er die Gemüthcrin Augst und Schrecken setzte. Das Erdbeben bil-dete die Plagen und Gerichte ab, mit welchen erdas Land geschlagen. Das Feuer erinnerte ihn andie Flammen Earmels, und an das mörderischeVlutgcricht, zu welchem jene das Signal gegeben.In dieser Weise sollte Elias nustrctcn, nach demWillen Gottes, ein anderer Moses, mit der Brand-fackel des Gesetzes, ein Herold dessen, "der sichnicht spotten lasset." Aber darin hatte der thcureMann es versehen, daß er von dieser durchaus sinai-tischcn Wirksamkeit sich Erfolge versprach, die nim-mermehr den Donner des Gesetzes begleiten, sondernnur mit dem linden Sausen des Evangeliums ver-paart zu gehen pflegen. Was hatte er erwartet? Nichts Geringeres, als eine ungesäumte rcumü-thigc Rückkehr des ganzen Israels zu dem Gottseiner Väter. In dieser Hoffnung ging er zuweit. Zn solchen Erwartungen war er nicht berech-tigt; und das eben sollte ihm am Horeb auf einehcrzdurchdringcnde Weise zu Gcmüthe geführt wer-den. Unter den Schrcckcnsphänomcuen, die anibm vorübcrtvbten, sollte er sich lebendig überzeu-gen, daß die Offenbarung der nackten Macht und