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2 (1831)
Entstehung
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aßen und tranken sie." Ein Wohlsein, sohimmlisch und unnennbar, wie cs Elias in demMaße wohl nimmer noch erfahren, ergoß sich plötz-lich durch sein ganzes Wesen. Alle Bande seinesGcmüthcs waren in einem Nu gelüst. Das ge»preßte Herz dehnte sich aus, wie das Firmament.Alles, waS in ihm war, jauchzte ans unter diesenEindrücken gnadcnvollcr Gottes-Nähe, und unwider-stehlich hingenommen von der Holdseligkeit Jcho-vah's, und in Liebe und wonnevoller Beugung wiezerflossen, hüllte er sein Antlitz in den Mantel, undhätte sich stumm und still zu den Füßen seines Got-tes nicderlegcn, und da anschnneglich mögen liegenbleiben sein Lebe,-lang, hätte auch Himmel und Erdeüber diesem Genüsse seines Immanuels vergessenkönnen, und wäre dnrch's Feuer gelaufen für Ihn,und wer weiß, wodurch sonst noch, hätte ihm Je-mand gesagt, daß Dem ein Dienst damit geschähe,der also mit Seiner Freundlichkeit ihn anstrahltc.So geschah unserm Propheten auf Horeb; undnun siche! che er cs selbst noch merkte, war ihmnicht allein in dem, was er hörte und sah, sondernvielmehr noch in dem, was er innerlich dabei em-pfand und erlebte, auf alle seine Klagen, Zweifelund Bedenken eine göttliche Antwort geworden, diegenügender, umfassender, tiefer und herrlicher nichthätte scuu können. Tic Schreckcnsphänomcnc, diean ihm vorübertobtcn, hatten ihm sinnbildlich undtreffend das Charakteristische seiner prophetischen

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