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2 (1831)
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stärksten. Gott gicbt seine Gnadcnvcrsicherungcn je-derzeit Seiner Kirche. So frage dn also nichtmehr: »bin ich ein Anfänger im Christcnthnm, oderein erfahrner und bewährter Pilger; bin ich starknach dem inwendigen Menschen, oder schwach undgebrechlich?" Das göttliche Erbe wird nicht ans-gespendet nach dem Maaße unserer Kraft, nochnach den Hcilignngsgraden, zu denen wir hinangc-langten. Frage du nur: "darf ich mich zu demarmen Haufen Israel zählen?" und kannst dudir diese Frage bejahen, dann scp der Erößestc imHimmelreich, oder der Geringste, der Letzte oderErste, das macht keinen Unterschied. Tn hastein Recht, Alles, was dem Volke Gottes irgendwoin der Bibel Gutes ungesagt wird, unbedenklich auchauf dich zu beziehen; denn diesem Volke im Allge-meinen wird es verkündigt, ohne Ansehen der Per-son, ohne Rücksicht auf den geistlichen Zustand, inwelchem der Einzelne sich befindet. Liesest du nunz. E., daß der Herr von seiner Gemeine sagt, diePforten der Holle würden sie nicht überwältigen; sostecke dich selbst in diese Verheißung mit hinein, und I

sprich: "ich bin unüberwindlich!" denn was dem ^

Ganzen gesagt ist, geht auch dich, den Thcil, an.Liesest du von der Stadt Jerusalem: Gott ist beiihr drinne, darum wird sie wohl bleiben, Gott hilftihr frühe; so denke: "bei mir ist Gott, ich werdebleiben, mir hilft Er frühe!" denn dn bist Jeru-salem so gut, als Abraham, Johannes und Paulus