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stärksten. Gott gicbt seine Gnadcnvcrsicherungcn je-derzeit Seiner Kirche. So frage dn also nichtmehr: »bin ich ein Anfänger im Christcnthnm, oderein erfahrner und bewährter Pilger; bin ich starknach dem inwendigen Menschen, oder schwach undgebrechlich?" — Das göttliche Erbe wird nicht ans-gespendet nach dem Maaße unserer Kraft, nochnach den Hcilignngsgraden, zu denen wir hinangc-langten. Frage du nur: "darf ich mich zu demarmen Haufen Israel zählen?" — und kannst dudir diese Frage bejahen, dann scp der Erößestc imHimmelreich, oder der Geringste, der Letzte oderErste, — das macht keinen Unterschied. Tn hastein Recht, Alles, was dem Volke Gottes irgendwoin der Bibel Gutes ungesagt wird, unbedenklich auchauf dich zu beziehen; denn diesem Volke im Allge-meinen wird es verkündigt, ohne Ansehen der Per-son, ohne Rücksicht auf den geistlichen Zustand, inwelchem der Einzelne sich befindet. — Liesest du nunz. E., daß der Herr von seiner Gemeine sagt, diePforten der Holle würden sie nicht überwältigen; sostecke dich selbst in diese Verheißung mit hinein, und I
sprich: "ich bin unüberwindlich!" — denn was dem ^
Ganzen gesagt ist, geht auch dich, den Thcil, an.Liesest du von der Stadt Jerusalem: Gott ist beiihr drinne, darum wird sie wohl bleiben, Gott hilftihr frühe; so denke: "bei mir ist Gott, ich werdebleiben, mir hilft Er frühe!" — denn dn bist Jeru-salem so gut, als Abraham, Johannes und Paulus