Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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um hast du mir das gcthan? Wie konntest dudeinen Knecht doch so im Stiche lassen? wie sodein Werk verleugnen? Wo blieb doch deineTreue?" Doch der Herr ist gesonnen, ihn aufdiese Anklagen selbst zu bescheiden, und ihm inGnaden eine Antwort darauf zu erthcilcn, die ihnZeitlebens vor ähnlichen Schritten bewahren wird.

5 .

Schon kommt die göttliche Ladung an ihn daher."Gehe heraus, heißt es zu ihm, und tritt aufden Berg vor den Herrn!" Und Elias trat inden Vordergrund der Hoble. Und was sich nunbegab, was nun seine Augen sahen, seine Ohrenhörten davon das nächste Mal.

"Gehe heraus, und tritt ans den Berg vor denHerrn!" Diesen Zuruf Gottes mögte ich in einemgewissen Sinne auch euch zu beherzigen geben. Erergebt an Alle, die mit Elias in Höhlen und Klus«re» Hansen. Der Höhlen sind aber manche und man-cherlei. Eine Höhle ist unser Herz, eine dunkleGrube. Wohl dem, der cs Ansicht, und welchemüber die innerliche Finsterniß, Verwirrung und Ver-wesung dieses Abgrunds in seiner Brust die Augengeöffnet wurden. Aber vergraben soll er sich darinnicht; das wäre verkehrt und lauter Schade.Manche unter uns haben's gcthan und sich in ihremHerzen cingckcrkert. O Thorhcit! Sie scheunichts, als das Tuukel dieser Grotte; sie beschäftigen