Ach, cs sind der Armen noch viele, viele auch un-ter uns, die in der Irre schweben, und mit ihrenSeelen blindlings einer ewigen Nacht cntgegcnstür-zen. O daß auch ihnen der Allmächtige noch heutemit jener Frage entgegcnträte, und die Frage:»Mensch, was machst du hier?" sie nmschrcicn,umdonncrn und umstürmcn mögte, bis sie ans allenSchlupf- und Derbergungswinkcln die verlornenSchafe hcrausgedonncrt, und sie dahin getriebenhätte, wo cs mit Fug zu ihnen heißen dürfte:"Hier stehet still! Hier habet Nnh' und Frieden!"
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"Elia, was machst du hier?" — So die Stim-me. Schrecken und Bestürzung ist der erste Eindruckdieser Frage auf das Herz unseres Propheten. Dannrafft er sich zusammen und giebt Antwort; — frci-müthig und ohne Rückhalt, wie cs ihm um's Herz,und wie cs so seine Weise war. "Ich habe ge-eifert, beginnt er, um den Herrn, den GottZebaoth!" — Das hatte er, redlich und tapfer,daß er mit dem Psalmisten hätte sagen dürfen:"Der Eifer um dein Hans hat mich gefressen!"Ach, daß unter uns Laodieäcrn von diesem Eifernum den Herrn, von diesem Glühen für seine Ehreso wenig wahrznnchmcn ist! — Wir können Vielessehen. Vieles hören, was wider Gott ist, che unsdas kalte Blut des Herzens einmal in's Siedenkommt. Nichten, und vornehm behaglich über die
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