Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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mit seinen Kindern in den Tod gehen, und vor Al-lem die Vcrnichtigimg unseres Jch's zum Ziele baden. Wie ihm zu Muthe ist, kann kein Mensch be-schreiben. Wie aus dem Glauben dieser majestäti-schen Seele überall etwas Riesenhaftes unö an-schaut, so war auch etwas Colossalcs in seinen In-nern Kämpfen und in seinem Zagen. Stumm,wie eine brütende Wetterwolke, liegt er dahin, undwälzt sich, wie er nicht anders meint, im Schuttseiner letzten Hoffnungen. Ta ist ihm, als nahe sichdraußen was, und in demselben Augenblicke dringtder Laut einer wunderbaren Stimme durch dasschauerliche Schweigen seiner einsamen Felsschlucht.

--Und siehe, erzählt die Geschichte, das Wortdes Herrn kam zu ihm, und sprach zu ihm.-- Mitdem --Siche!-- scheint sie uns andeuten zu wollen,wie höchst unerwartet und überraschend ihm dasWort gekommen sey. Der Ausdruck: --das Wortdes Herrn kam zu ihm und sprach!-- begegnet unsöfter in der Schrift. Es steht uns nichts im Wege,unter dem Worte alsdann dasselbe Wort zu ver-stehen, von welchem Johannes zeuget, den ewigenSohn, den Offenbarer der Gottheit. Doch wollenwir diese Deutung Niemanden aufzwingen, und ge-ben zu, daß diese Redensart auch in dem, freilichdürftiger scheinenden Sinne verstanden werden könne,daß eine verständliche Stimme, ein deutliches, ein-dringliches Wort vom Herrn an diesen oder jenenergangen sep.