schcnkiuder und seine Verdienste uns Würmern indie Rechnung geschrieben, — und wir ein Gegen-stand geworden sind nicht blos der göttlichen Er-barmuug, sondern sogar der allerhöchsten Lust undAugenweide in Christo Jesu.-Zu dem schlum-
mernden Propheten unter sein grüueS Dächlein trittleise und unvermerkt eine leuchtende Gestalt mitholdseliger Gebehrde.— Ein himmlischer Bote ist's.— Schweigend, mit einer Miene, als wäre esLiebe und Ehrerbietung zugleich, steht er eine Weileda vor dem Manne in der rauhen Haut, undsichet ihm freundlich in's bleiche, abgehärmte, schlum-mernde Antlitz. — Daun neigt er sich freundlich zuihm nieder, rührt ihn an mit leiser Hand und spricht:"Stehe auf, und iß." — Diesen Umstand erzähltuns die Geschichte mit einem "Siehe da!" Ja, csist des Sehens werth. Ein anmuthiges Schauspiel.Mitten in der traurigen Wildniß, zwischen den wü-sten Gestrüppen und den öden Sandhügeln ein En-gel Gottes, dem die Reise aus dem Paradiese indiese Steppe eine Lust- und Ehrcnrcisc dünkt, weilcs ihm vergönnt ist, einem Begnadigten des Königsaller Könige Hülfe und Erquickung bereiten zu dür-fen in seiner Trübsal. — O Israel, wo ist ein Volk,wie du! — Feurige Geister deine Bedienung, Botenvom Himmel deine Brod- und Wasserträger! — Wodein Lebensweg einsam wird, da erst bevölkert ersich, und wo die Menschen von deiner Straße wei-chen, da empfangt dich das Geleite der Mahanaim.
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