Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
48
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selbst den brandenden Meercswogen weiß der Hei-land Platz und Grund abzngewinnen, um seinenKindern ein Haus des Friedens d'rauf zu setzen.T'rum sorge nur Keiner, wie steil auch sein Weg,wie wüst und doruicht seine Straße scp. Wo ihmdie müden Knie sinken wollen, wird ihm sein Gottschon zu betten wissen, und auch von ihm wird esin irgend einem Sinne heißen: »Er legte sich undschlief unter dem Wachholdcr!" Und wärcn'sdenn auch kurze Pausen nur, ei uun, man merktdoch d'ran, wic's Ihm, wenn Er nur wollte, einKleines wäre, im nächsten Augenblick schon all' un-serm Jammer mit einem Male uns zu entrücken.Und das hcrzgründlich wissen, ist schon des Jam-mers Ende.

2 .

Da liegt nun der thcurc Gottesmann unter sei-nem Strauche und schlummert. In die äußersteEinsamkeit ist er hinausgcworfen. Wer könnte ver-lassener sevn als er? Dcnnocb, er mag mit Frie-den schlafen, sanft und sicher, wie ein Kind anMutterbrnst. Keine Schlange wird ihn stechen,kein Scorpion ihn anrübrcn.' Eine zärtlicheWacht bedeckt ihn. Er hätte cs wohl anders ver-dient mit dem murrenden Herzen. Doch, was wirverdient wie könnte cs weiter in Anschlag kom-men vor Gott, nachdem in einem unerforschlichenNathe unsere Schulden dem Schönsten der Men-