und erwünschter Gast kann uns nicht der schonscyn, besonders, wenn geistliche Anfechtungen unsdie Sinne zu verwirren und die Nerven zu zcrrcis-sen drohten. — Bald müssen freundliche TräumeEngclsgcschafte an uns verrichten, und den armenLazarus in AbrahamS Schoos, den müden Jacobvon seinem Steine in den offenen Himmel hinüber-tragen. Bald tritt ein thcilnehmciidcr Jonathan inmeine traurige Einsamkeit, unter dessen herzinnigemZuspruch ich unvermerkt einmal wieder einen freienAthcmzug thnc, und der einsame, girrende Nogelin meiner Brust die gebundenen Schwingen einmalwieder versucht zum Aufflug; bald, blitzschnell zuwei-len, wie auf einen Zauberschlag, sehe ich meineSchmerzcnskammcr in einen Hcldensaal verwandelt;die Geister der alten Heiligen rauschen herein, undstellen sich vor mich, einer nach dem andern; —lauter Krenzträger einst, wie ich, und sie fandenAlle den Durchgang; — und ihr Ercmpcl wölbtsich über mich her, wie das Dach einer Laubcrhütte,und ihre Erfahrungen umricseln mich, wie lauterBalsambachlein. — Bald besucht mich ein erquickli-cher Spruch, oder ein Lied tritt in's Haus — einemDavid mit der Harfe vergleichbar, oder eine Gor-tesvcrhcißung stellt sich als Negcnbogcn in das Ge-wölk meiner Seele, und die Hoffnung dnrchstreutmeine Stacht mit ihren goldncn Lichtern. — Genug,auch die Tage der Wetter und der Wirbel habenihre Schlummer- und Erbarmungsstundcn, — und
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