Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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thigt: '/Er habe Alles wohl gemacht!" Es wirdnoch eine Windstille kommen nach dem Tumulte,wenn auch erst am Ziele der Wanderschaft; nach demUnmuthe erst ein Slmconisches: "Nun lassest du dei-nen Knecht mit Frieden fahren!" und nach demZagen ein Stand der Willigkeit, auch langer noch,wenn es dem Herrn gefiele, das Kreuz ihm nachzu-tragcn. Nicht tumultnarisch, nein, im heitern Lichteeines Vorsabbaths wird euer Lauf sich enden, undim Kusse seines Mundes wird der göttliche Freundeuch hinübcrziehen zur Wonne der ewigen Hügel,daß seine Führung hienicdcn noch gekrönt, und seineGnade und Treue auch vor der Welt verherrlichtwerde.

Dieser Vorsabbath leuchtete nnserm Prophetennoch nicht. Ach, cs war der nächtlichsten Momenteseines Lebens einer, da er, wie Einer, der mitGott und der Welt zerfallen, düster, in sich gekehrt,und das Haupt auf die Hand gestützt, unter seinemWachholdcr dahin saß. Das Begehren, womit seinKleinglaube und sein finsterer Unmuth vor Gott zutreten wagten, wurde ihm versagt. Seine Seeleward nicht von ihm genommen. Er sollte erstnoch herrliche Tinge erleben, sollte erst hicnicdennoch die Treue des Gottes Amen preisen lernen,erst noch seiner Sorgen und Zweifel wegen dieseligste Beschämung erfahren, für seinen Klciumuthmit doppelter Beschämung gezüchtigt werden, dieerfreulichste Lösung aller Räthsel und Widersprüche

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