Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
33
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in dem Gebete nnscrs Propheten die Elemente deseigenen und die des göttlichen Lebens in wunderbar«lichcr Vermischung zusammciigährcn. In einerFlamme lodern, sich gegenseitig bestreitend, die Fun-ken der Natur und die der Gnade in einander. DaSMetall ist in der Schmelze. Es ist wahr, die Gluthdes Tiegels fördert des Unreinen viel und mancher-lei zu Tage; aber wer vergißt nicht Schaum undSchlacke über dem entzückenden Silberblick, der wieein Lichtstrahl aus einer hohem Welt darüber her,uns in die Augen leuchtet. '-Herr, es ist genug!"Ach, dieses Gcbctlcin ist auch unter uns bekannt.Weiß ich doch manche Werkstatt, manch' Schlafge-mach und Schmerzenslager, von wannen fast ohneUnterbrechung unter vielen Thränen und Aengstcndieser Seufzer in die Wolken tönt. Viele dieser Be-ter irren sich, wie sich Elias irrte. Es ist noch nichtgenug. Mancher redliche Arbeiter soll erst noch ge-wahr werden, daß seine Arbeit in dem Herrn kci-ncswegcö vergeblich gewesen, obwohl er cs meinte.Manchem Gerechten soll erst hicnicdcn noch das Lichtwieder aufgehcn, das er, wider die ausdrücklicheVerheißung Gottes an, für immer erloschen glaubt.Mit manchem zerknickten Werkzeug will der Herrerst eine That noch thun, bevor cr's in das Landder Ruhe hinüberuimmt; und mancher geplagte Dul-der soll, che er scheidet, noch einmal wieder dieHarfe von den Weiden nehmen und Dem ein Lob-lied singen, "deß Rath wohl wundcrbarlich,