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2 (1831)
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der aber Alles herrlich hinauöführt." Unddann wird cs genug seyn. Ach, wer will denn mitGrunde sagen können: "Es ist genug!" Genugist cs erst dann, wenn der Herr es sagt. Und muß,tet ihr auch noch Jahrelang, wie heute, in euremTiegel liegen, ihr Geplagten Israels: seyd dcß ver>sichert, mit Jauchzen werdet ihr's im Himmel einsterkennen, daß da erst genug gewesen sey, undkeine Minute früher, da der Herr das staubige Pil-gcrklcid euch auszog, und eure Seele von euchnahm.

Aber hört. So oft's euch wieder werden will,als sey's genug, und die Last des Lebens nicht mehrzu tragen, macht's wie Elias. Flüchtet auch ihreuch in das Schweigen der Einsamkeit, und ich willeuch einen Wachholderstrauch zeigen, da werfet euchd'runter. Es ist das Kreuz. Ja, ein Wachholder,mit Dornen übcrsäct und Stacheln, die in die Seelebohren; gewasfnct mit Spitzen und mit Nageln, wel-che das Herz verwunden und dem alten MenschenPein und Qual bereiten. Aber dieser Wachholdcrhat auch einen Dust, der die Seele labet, und einenWoblgernch, in welchem wir Gott zum süßen Opferwerden. Dieser Wachholder breitet einen Schattenum sich her, der die heißeste Stirne kühlt, und derdie glühendste Hitze erträglich macht, lind wäreauch nicht an dem, was von dem Wachholdcr derNatur gemeldet wird, daß sich nämlich keine Schlangein seine Nähe wage; von nnserm Wachholdcrbanm