über hinweg zu schwingen, und dann von den sonni»gen Felsenhöhcn der göttlichen Zusagen mit königli-cher Ruhe darauf herabznschanen, wurde er diesmalvom Granen übermannt, die Gewalt der Umstände be-hielt die Oberhand, und statt einer heroischen Gegen-wehr in der Waffcnrüstnng seines Gottes — erfolgteleiblich und geistlich — ein menschlicher Rückzug.
Elias machle sich auf und ging. Und wohinging er? — Oie Erzäblung sagt: "wo er hinwollte." Das klingt eigen. — Das Dunkele sei-nes Weges, die Unsicherheit seiner Schritte wirduns damit angcdentet. Er hatte diesmal keine aus-drückliche göttliche Weisung, ob und wohin er gehensollte. Bisher waren ihm seine Wege immer auf daSGenaueste und Unzweideutigste von seinem Herrnvorgezeichnct worden. Diesmal nicht. Kein beson-deres Gotteswort diente ihm zum Wandcrstabe aufdieser Reise; kein bestimmter Auftrag: "'Ziehe hichinoder dorthin, thne dies oder jenes!" leuchtete ihmdiesmal als Laterne voran, beflügelte seine Füßeund machte seine Tritte sicher. — Er zog nur soin'S Blaue hinaus, ungewiß, von vielen Zweifelngequält, und nicht einmal von dem tröstlichen Be-wußtsten begleitet, daß er diese Straße ziehe fürseinen Gott; — zog er sie doch nur für sich selbstund um seines eigenen Lebens willen; und wahrlich!dieser Gedanke war eleu nicht geeignet, seinem be,klommenen Gemnthe einige Erleichterung zu gewäh,reu.