Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
23
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über hinweg zu schwingen, und dann von den sonni»gen Felsenhöhcn der göttlichen Zusagen mit königli-cher Ruhe darauf herabznschanen, wurde er diesmalvom Granen übermannt, die Gewalt der Umstände be-hielt die Oberhand, und statt einer heroischen Gegen-wehr in der Waffcnrüstnng seines Gottes erfolgteleiblich und geistlich ein menschlicher Rückzug.

Elias machle sich auf und ging. Und wohinging er? Oie Erzäblung sagt: "wo er hinwollte." Das klingt eigen. Das Dunkele sei-nes Weges, die Unsicherheit seiner Schritte wirduns damit angcdentet. Er hatte diesmal keine aus-drückliche göttliche Weisung, ob und wohin er gehensollte. Bisher waren ihm seine Wege immer auf daSGenaueste und Unzweideutigste von seinem Herrnvorgezeichnct worden. Diesmal nicht. Kein beson-deres Gotteswort diente ihm zum Wandcrstabe aufdieser Reise; kein bestimmter Auftrag: "'Ziehe hichinoder dorthin, thne dies oder jenes!" leuchtete ihmdiesmal als Laterne voran, beflügelte seine Füßeund machte seine Tritte sicher. Er zog nur soin'S Blaue hinaus, ungewiß, von vielen Zweifelngequält, und nicht einmal von dem tröstlichen Be-wußtsten begleitet, daß er diese Straße ziehe fürseinen Gott; zog er sie doch nur für sich selbstund um seines eigenen Lebens willen; und wahrlich!dieser Gedanke war eleu nicht geeignet, seinem be,klommenen Gemnthe einige Erleichterung zu gewäh,reu.