dern herzinniger Glaube nnd guter Mnth zu Dem,der durch Liebe geneigt nnd durch Verheißungengebunden ist, die Seinen zu bewahren, wie seinenAugapfel, — dann vermagst du Alles damit; Bergewirst du zerdreschen, und das kühnste Wagestück wirddir gelingen müssen.
Dieser Glaube aber, wie er ein Geschenk derGnade ist, so bleibt cr's auch. Es steht in keinesGläubigen Macht, diese Gabe nach Bedürfnis; undUmständen selbstständig wieder in sich zu erwecken.Für jeden einzelnen Fall muß sie auf's Neue erbet-telt, auf's Neue von obenhcr gegeben werden. Waswäre demütlugender für uns, als diese Erfahrung,und in welcher schmerzlichen Weise muß selbst auchein Elias jetzt sie machen.
"Da er das sähe," erzählt die Geschichte, undgicbt uns damit einen bedeutsamen Wink über seinedamalige Gcmüthslage. Was sähe Elias? — Got-tes Verheißungen, Hülse, Macht nnd Treue? —Aeh, nur mit gebrochenen, zitternden Slrablcn däm-merten diese Gestirne anS weiten Hintergründen nochihm herüber; aber naher im Vordergründe zeigtensich andere Sachen; da stand die Hcidcntochter mitgezücktem Dolche, und blutige Todcsbildcr maltensich grell und entsetzlich in den Spiegel seines be-stürzten Gemüthes. Das war cs, was er sähe,aber diesen Schrecknissen war für den Moment seinGlaube nicht gewachsen. — Statt nach frühererGewohnheit im Adlcrfluge sich hindurch und dar.