unklug. Freilich, aber wer kann klug scyn, wennder Herr ihn toll und thöeicht macht. Uizd Gottlob,daß Er verwirren kann und mit Dummheit schlagen,welchen er will. Der Bote findet den Prophetenund spricht: "Meine Fürstin laßt dir sagen: ""'DieGötter thnen mir dies und das, wo ich nicht mor-gen deiner Seele tlme, wie jener Seelen einer."" —Elias hört's. Was ist das? Soll er seinen Ohrentrauen? — Mein Gott! welch' eine unerwarteteKunde! — Wie, daS also das endliche Ergebniß all'seiner Arbeiten und seiner Kämpfe? Das der letzteEindruck der vicrtchalbjährigen Landplagen? Dasdie Frucht der unerhörten Wunder und göttlichenZeugnisse auf Carmcl? — Wenn je, so hatten ihndiesmal die fröhlichsten Hoffnungen nach Iesrecl ge,tragen. — Und nun eine solche Botschaft! — DasWeib verstockter als zuvor, Ahab wieder einstimmigmit der Natter, die Reformation Israels, die erdem Ziele schon so nahe geglaubt, nun plötzlich vonGegenwirkungen bedroht, die sie vielleicht für immervereiteln werden, und er selbst von Gefahren um-ringt, wie noch niemals! — O du gallenbittererTrank für die Seele des Mannes Gottes! — Wertröstet ihn über diese unverhoffte, beweincnswertheWendung der Dinge? — Seine schönsten Erwartun-gen, da liegen sie in Scherben und Trümmern zuseinen Füßen. — O wehe über diesen vernichtendenHagelschlag in das Saatfeld, das er schon weiß ge,träumt zur Erndte. — Nein, nein! Empfindlicheres
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