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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
Entstehung
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kann. Ein Syftem, das auf diefen Zirkel gar nichtHükficht nimmt, ift ein dogmatifcher Idealismus; denneigentlich ift es nur der angezeigte Zirkel der'uns be-grenzt und zu endlichen Wefen macht: ein Syftem, dasaus demfelhen herausgegangen zu feyn wähnt, ift eintransfcendenLer realiftifcher Dogmatismus.

Die. Wiffenfchaftslehre hält zwilchen beiden Sy-ftemen beftiimnt. die Mitte, und ift ein kritifcher Idealis-mus, den man auch einen Real -Idealismus, odereinenIdeal-Realismus nennen konnte. — Wir setzen nocheinige Worte hinzu, um, wo möglich, allen verständ-lich zu werden. Wir Tagten: das Bewuftfeyn endlicherNaturen läfst fleh nicht erklären, wenn man nicht eineunabhängig von denselben vorhandne Kraft annimmt. —Für Wen lässt es sich nicht erklären? und für WenTolles erklärbar werden? Wer überhaupt ift es denn, deres erklärt? Die endlichcnNaturcn felbft. So wie wirlagen ,,erklären,,find wir fclion auf dem Felde der End-lichkeit; denn alles Erklären, d. i. kein Umfallen aufeinmal, sondern ein Fortfteigen von einem zum andern,ift etwas endliches, und das Begrenzen, oder Beftimmenift eben die Brücke, auf welcher übergegangen wird, unddie das Ich in lieh felbft hat. — Die entgegengefezteKraft ift unabhängig vom Ich ihrem Seyn, und ihrerBeftimmung nach, welche doch das praktische Vermö-gen des Ich, oder fein Trieb nach Realität zu modifi-ciren strebt; aber fie ift abhängig von feiner idealenThätigkeit, von dem theoretilchen Vermögen dellel-ben; fie ifc für das Ich nur, inwiefern fie durch daß'cl-he gefezt wird, und aufferdem ift fie nicht für das Ich.Nur inwiefern etwas bezogen wird auf das praktilche

Ver-