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Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre : als Handschrift fuer seine Zuhoerer
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Alles Leiden ift Nicht- Thätigkeit. Das Leidenläfst demnach gar nicht anders lieh beftimmen, alsdadurch, dafs.es auF die Thätigkeit bezogen wird.

Das entfprjcbt nun allerdings unfrer Aufgabe, nachwelcher vennitteft der Thätigkeit, durch eine Wech-felbeftiminung, ein Leiden beftimint werden foll.

6) Leiden bann nicht auf Thätigkeit bezogenwerden, aufs er unter der Bedingung, dafs es einenBeziehungsgrund mit dem leihen habe. Das aber kannkein andrer feyn, als der allgemeine Beziehungsgrundder Realität und Negation der Quantität. Leiden iftdurch Quantität beziehbar auf Thätigkeit heilst: Lei-den ein Quantum Thätigkeit.

7) Um fich ein Quantum Thätigkeit denken zukönnen, mufs man einen Maasftab der Thätigkeit ha-ben: die Thätigkeit überhaupt, (was oben abfolute To-talität der Realität hiefs). Das Quantum überhaupt iftdas Maas.

8) Wenn in das Ich überhaupt alle Thätigkeit ge-fezt ift, fo ift das Setzen eines Quantum der Thätig-keit , Verringerung derfelben; und ein folclies Quan-tum ift infofern es nicht alle Thätigkeit ift, ein Leiden;ob es an fich gleich Thätigkeit ift.

9) Demnach wird, durch das Setzen eines Quan-tums der Thätigkeit, durch Entgegenfetzung deftelbengegen die Thätigkeit nicht infofern lie Thätigkeit über-haupt , fondern infofern fie alle Thätigkeit ift, ein Lei-den gefezt; d. i. jenes Quantum Thätigkeit, als fol-

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