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Der Bahnhof zu Bonn, ob im Norden oder Süden der Stadt?
Entstehung
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Bahnhof ju ©oiut,

ob int 3 £or&ett obet Zni*e»i Kt itaK ?

3ur un^art^ftiicfem 2B»rbigung biefer Angelegenheit, fo lute bem fPuhlifum jitr keitntnifmahme, welchesbiefc grage großenteils wofjl nur »on einer ©eite ju beurteilen ©elegenheit ^atte, unb auf ben au§=brücflichen Söunfth. biclet Unterzeichner felbft, folgen fner Vereint in wörtlichem Abbutcf bie berftiebenen©ittftriften ber SSewohner 33onnS an bie böseren 33ehörbeit, um eine (§ntf<heibung über ben ^tefigen©tattonöfüatj ju erwirlen; nentlich

ob biefer A an bie 9iorbfeite, giften bem Oiheitt unb bem ©ternenthor,

ober is au bie ©übfeite, jtoiften bem ©ternentor unb ber fpoßhelöborfer Allee

ju legen fei.

prüfet SKIeS unt> befjattet t> Q3cfie.

A

(Sttct* ^pd)U)of)ütoborcn

beehren fidj bie ergebenft unterjeichneten SSürgcr unb ©in*wohner SonnS folgenbe Sorftellung unb Sitte »orjulegen.

3n ben Statuten ber Sonm©ölner=©ifenbahtV'@efeIUfdjaft, welche » 01 t ber ©eneral* Scrfantmlung ber erftenActienjeichner ju Sonn am 4. April 1837 befchloffen, unbbem jugleid) »olljogenen notarieltcn Sertrage jurn ©ntnbegeiegt worben ftnb, heißt eS im §. 1.Unter bem StautenSonn-'©ölncr-'@ifenbahm®efellfd)aft"bitbet ftd) eine ano*mjme .©efetlfdjaft,... welche bie ©rbauungunb Senufcungeiner ©ifenbafm »on Sonn nach ©öltt mit Attfdjluß anbie »on bort nadj ber Selgtfdjen ©ränje füi)rcnbe Sal)tt,,jum 3wed hat," unb §. 3. ibid.bie ©efeilfd)aft fdjlägt ber,,königlid)en Regierung folgenbe Aichtungöltnie ber Salgt »or:,,bie Sahn beginnt ju Sonn jwifdjen bem 9ti)eine unb bemSternthor,... unb tnünbet ju ©öln an bemjenigen fünfte,.. weldjer ... als ber geeignetfte wirb ermittelt werben; ftewirb ftd) ju Sonn an ben9tl)ein, unb bet ©öln an bie nachber Selgtfdjen ©ränje ftthrenbe Sah« anfcljlteßen."

SBeldje großen Sortheile eine foldje Sahn für bie merfantUlifdjen unb überhaupt bie coramerjtelfett Serhältniße uitfererStabt herbeiffthren würbe, leuchtet jufeßr ein, als baßwtr jenehier auSctttanber ju fejjen nöthtg erad)teten. SBieganj anberöbagegen unb wie öerberbltch für unfere Stabt müßte bieSal)ttaitöfaflen, bie nach bem Statutem©ntwurfe für bie ©eneraUSerfamntlung »om2i. Septbr. biefeS 3aljvS unb noch jerftoren-

b

©etjotfamjle Sitte um Sctiicfitdj=tigung ter füblidjen ©eite »en Sonnbei Sejiimimuiit be3 ©tation$s!j}lat»jeä ber SonnsGjöliict (Sifenbabn.

a bie ©ntfdjeibung über bie AuSmtmbung ber Sonn*©öltter ©tfenbaljn ben hohen Seljörben nod) »orbehaltenift, unb »on ber Aorbfette unfercr Stabt mehrere Schrittejur ©rlauguttg beö StationöplajjeS gefdjeljen ftnb, fo glatt*ben bie gehorfamft Unterjeichneten ebenfalls bei ©iner^od)iöb(tchen königlichen ^Regierung für bie Süb* Seiteeinfomnten ju bürfen, ja fte halten cS für ihre $flid)t, bieStadüheile ju fchübern, welche ber ganjett Stabt auöber Annäherung bed Sahnlwfö an ben SUheitt betiorftehenwürben.

3m Allgemeinen wirb ©ne königliche |jod)löbIid)eRegierung in biefer Angelegenheit, wenn auch ohne offUcielfe kenntnißnahme, hoch uidjt oljne Sefrentben unb S)tiß<billiguitg aus mehreren im hieftgett Sßodjcnbfatt erfchiene*neu Auflagen erfel)eit haben, wie man bemüht war, bieSolfSleibenfchaften aufjuregen unb eine ©ehäßigfeit gegenbaS neue fübltd;e StabUSiertel im ©egenfah jur Altftabtju »erbreiten.

2) folche Schritte, wenn aud) geeignet eine SDtaffe»on Unterfchriften ju erlangen, eben nidjt fet;r löblich junennen, unb eben fo wenig Sertrauen in bie ßulänglid)*feit ber eigenen ©rünbe, alS in bie @inftd)t ber Seljörben»erratl;en, bebarf feiner weiteren Ausführung.

SBtr ftnb Weit entfernt bem gegebenen Seifpiefe, foleicht wäre, ju folgen unb hegen bie Ucberjeugung, baß