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183445 Kinder geboren wurden; so dafs also auf sechzig Frauen in diesem Lebensalter sehr nahejährlich eilf neugcborne Kinder kamen. Die Möglichkeit zahlreicherer Geburten ist allerdings vor-handen, und sie wird auch in einigen Gegenden des preui'sischen Staats zur Wirklichkeit, wenn ge-segnete Ernten und leichter Erwerb die Vermehrung der unteren Volksklassen begünstigen. Es istunter solchen Umständen wohl vorgekommen, dals auf achtzehn Lebende überhaupt schon ein Kindgehören wurde; in diesem Falle kommen nahe fünf Kinder jährlich auf neunzehn Frauen zwischendem Anfänge des 17ten und dem Ende des 45sten Lebensjahres; das ist, es gebiert jährlich beinaheein Viertheil 'der Frauen im gebärungsfähigen Alter. Weiter scheint die Fruchtbarkeit iin Durch-schnitte grofser Volksmassen wenigstens in Europa nicht zu gehen, wenn auch in einzelnen Ehenallerdings viel mehr Kinder erzeugt werden, als nach diesem Durchschnitte auf dieselben kommenkönnten.
Bei jeder der dreijährigen Zählungen der Einwohner des preui’sischen Staats wird auch die An-zahl der verheiratheten Männer und Frauen besonders aufgezeichnet: vollständige Angaben derselbensind jedoch erst seit dem Ende des Jahres 1822 vorhanden. Die Anzahl der verheiratheten Frauenwird hierbei stets etwas gröl’ser, als die Anzahl der verheiratheten Männer gefunden: dieses wird leichtdadurch erklärlich, dafs die Männer in vielfacher Beziehung häutiger und öfter ins Ausland reisen;auch verschweigen Männer aus mancherlei Gründen zuweilen ihre Verheirathung, während es gewifsunter die seltensten Fälle gehört, dafs eine Frau ihre Verheirathung verleugnet. Die Anzahl der ste-henden Ehen ergiebt sich daher am sichersten aus der gefundenen Anzahl der verheiratheten Frauen,
und ist auch bei den folgenden Betrachtungen hiernach angesetzt worden.
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Im preufsisclien Staate befanden sich stehende Ehen
zu Ende des Jahres 1822 . 2,078001
hierzu kamen im Laufe der Jahre
1823 102247
1824 107472
1825 .,. . 112171
überhaupt neue Ehen . . . 321890
w'odurch sich die Zahl erhöhte auf. 2,399891
dagegen gingen ab durch Todesfälle und Scheidungen. 232299
verblieben also zu Ende des Jahres 1825 .... 2,167592
dazu kamen im Laufe der Jahre
1826 . 111999
1827 . 106270
1828 . 10 4788
. . 323057
überhaupt neue Ehen
wodurch sich die Zahl erhöhte auf. 2,490649
dagegen gingen ab durch Todesfälle und Scheidungen . .. 268000
verblieben also zu Ende des Jahres 1828 .
2,222649