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wohner veranstaltet, welche dafür ergab. 10,349031
Da mm zu Ende des Jahres 1837 gezählt wurden. . 14,098125
so sind während der inzwischen verflossenen ein und zwanzig Jahre hinzugekonnnen 3,749094hierunter befindet sich als äufserer Zurvachs das Fürstenthmn Lichtenberg, welches zu-erst bei der Zählung zu Ende des Jahres 1834 zutrat mit. 35256
nach deren Abzüge bleiben innerer Zuwachs. 3,713838
der Ueberschufs der Geborenen über die Gestorbenen betrug in diesem Zeiträume . . 3,038699
es bleibt also aul'serdem noch ein Zuwachs von. 675139,
welcher nur dadurch entstanden sein kann, dafs entweder die Anzahl der von auswärts Angezogenengröfscr war, als die Anzahl der nach Aufsen Verzogenen, oder dafs in die Zählung zu Ende desJahres 1837 Menschen aufgenommen wurden, die zwar zu Ende des Jahres 1816 schon im preufsi-sclicn Staate lebten, aber in die Zählung, welche damals vollzogen wurde, noch nicht aufgenommenworden waren. Wahrscheinlich haben diese beiden Ursachen gemeinschaftlich gewirkt. Einerseitshaben nicht blos einzelne Menschen mancherlei Veranlassung, ihr Dasein der Kenntnifs der Obrig-keit zu entziehen, sondern es besteht auch wohl in den Ortsgemeinden selbst eine Neigung, die Zahlder Ortseinwohner zu gering anzugeben, um an Leistungen, welche nach der Einwohnerzahl berech-net werden, etwas zu sparen: die Sorgfalt der Aufsichtsbehörden kann aber nur allinälig diese Ver-heimlichungen entdecken und vollständige Angaben der Einwohnerzahl bewirken. Die Zählungenvervollkommnen sich unverkennbar fortschreitend in dieser Beziehung; es mufs aber unbefangeneMufse dazu vergönnt werden, um nicht den entgegengesetzten Fehler zu veranlassen. Nicht ganzgrundlos erscheint wenigstens die Besorgnifs, dafs vor vierzig Jahren, wo noch unbedingter als jetztein grofser Werth auf schnelle Zunahme der Bevölkerung gelegt wurde, die Sucht, sich bei denOberen beliebt zu machen, oder auch die Furcht, Nachfragen über die Ursachen vermeintlich allzugeringer Vermehrung oder wohl gar vorkommender Verminderung aufzuregen, zuweilen auch allzuhohe Angaben der Einwohnerzahlen veranlafst habe. Andererseits scheint es aber auch nicht zwei-felhaft, dafs der preufsische Staat, wenigstens im Durchschnitte mehrerer Jahre, durch Anziehende mehrEinwohner gewinnt, als er durch Wegziehende verliert. Es ist hierbei nicht an Einwanderungenoder Auswanderungen zahlreicher Züge ganzer Familien mit Kindern und Greisen, Hausgeräthe undWirthschaftsbedarf zu denken, die zw r ar viel Aufsehen erregen, aber viel zu selten Vorkommen, umfür das Ganze wesentlich erhebliche Veränderungen in der Volkszahl hervorzubringen. Wohl aberist es die leichte Beweglichkeit junger Leute, welche nach vollendeter Erziehung — wie man sagt —ihr Glück unter Fremden versuchen wollen, was einen im Einzelnen anscheinend unbedeutenden, imGanzen aber sehr mächtigen Einflufs auf die Bevölkerung übt. Der grüfste Theil derselben hat seineHeimath gar nicht in der Absicht verlassen, nie wieder dahin zurückzukelu-en: aber er findet auswärtsgünstigere Gelegenheit zum Erwerb und endlich zur Niederlassung, und bürgert allmälig so voll-ständig ein, dafs er sich unter den Eingeborenen verliert, und kaum noch etwas an sein Anziehenvon Aulsen her erinnert. Die Mannigfaltigkeit der Erwerbszweige in grofsen Städten, und die Leich-tigkeit, besondere Anlagen, Fertigkeiten und Kenntnisse dort geltend zu machen, ziehen vorzüglichAnzüglinge dahin. Auch die grüfseren Staaten üben eine ähnliche Anziehungskraft auf die Jugendder kleineren aus gleichen Gründen. Besonders auffallend zeigt sich dies in solchen Jahren, welche