Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
246
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wie sie krächzen und heulen mit rauhen, heiscr-ncn Kehlen, wie sie mit aufgesperrten Mäulcrnund verlegenen Gesichtern harren von Mor-gen bis Mittag, das Geschrei bleibt zwischenden Fclsklüftcn hangen, und erstirbt im Wieder-hast der Berge. Baal rührt und regt sichnicht; es ist als ob in der ganzen Welt keinFeuer mehr zu haben wäre.. Da wird dasVolk unsinnig und tost, hebt die Beine auf,setzt sich in Bewegung, sängt an zu hinken undzu wanken um den Altar, zu springen und zutanzen, mit verzerrten, schwärmerischen Gebchr-den; aber im Himmel und auf Erden nimmtNiemand Notiz davon. Es war da wederStimme noch Antwort. Eine erbärmlicheGottheit' nicht wahr? ein pures Nichts!Aber sagt, glaubt man nicht die beliebte Gott-heit unscrs aufgeklärten Jahrhunderts hier be-schrieben zu sehen? Ja, siehe, solch todtesUnding, solch ein stummer Götze, bei dem we-der Stimme, noch Antwort, noch Aufmerkendas ist der Gott des bibelschcuen, unschlachtigenGeschlechts dieser Zeit; das ist der Gott un-serer meisten Philosophen und Poeten, der Gottunserer Politiker und Zeitungsschreiber, dasder Gott unzähliger Seminarien und Hochschu-len; das ist der Gott unserer heutigen Bil-