Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
204
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und das ehrwürdige Ansehen des Mannes, sowie das wundersam Eindringliche in seinerRede überwältigte des Königs Herz so unwi-derstehlich, daß er auf der Stelle zur Umkehrbefehligte, seinen Ingrimm dämpfte, und mitseinem Heere sich zurück zog. Ein andermalrückte der wilde Fürst der Alemannen-, Gewold,gegen die Stadt Passau, zwar nicht in feind-seliger Absicht, sondern nur um den Scverinuszu sehen, dessen Ruf das ganze Land erfüllte,und dem die Bürger von Passau auch in ihrerMitte eine Zelle eingeräumt hatten, weil siedurch die Gegenwart dieses Mannes mehr, alsdurch ihre Mauern gesichert zu seyn glaubten.Indessen wünschten sie doch, des Besuchs einesso lästigen und gefährlichen Gastes, wie jenerkriegerische Fürst war, überhoben zu scpn.Man wandte sich an Sevcrinus, daß er ihnabhalte. Sevcrinus zieht dem Fremdling ent-gegen, und kaum daß er sich ihm gezeigt, undseinen Mund geöffnet hat, da ergreift den Bar-barcnkönig ein Zittern und Beben, daß ernachher selbst seinen Leuten gestand, in keinerSchlacht und Kriegsgefahr habe er noch so zit-tern müssen. Ja Severinus hatte den Gewal-tigen ganz in seiner Macht, daß er ihn bewe-gen konnte, wozu er wollte. Um was er ihn