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uns unscrin Gott nicht allein zu Priestern, son-dern anch zn Königen gemacht hat, da würdeihr Schnauben gegen uns bald kein Maaß nochZiel mehr kennen, und in einem ganz andernTone noch, als es jetzt schon geschieht, würdeman dann uns anbrüllen: »Ihr, ihr seyds,die Israel verwirren.«
3.
Hören wir nun, wie Elias dem Könige aufseine Frage dient. Wie in der Beschirmung,die er erfuhr, wie in der Beschuldigung, die ererlitt, so wird er uns nun auch in der Spra-che die er führt, als Mann Gottes erscheinen.»Bist du es, der Israel verwirret? fragt Ahab.Was nun antworten? Elias steht seinem Tod-feinde gegenüber, und dieser Todfeind ist derRegent des Landes, ein Despot, der nach Will-kühr herrscht, und nur zn winken braucht, soliegt Elia Haupt zu seinen Füßen. Was nunthun? Sich beugen? Sich entschuldigen? UmGnade flehen? Das thu ein Anderer? dazu kannsich ein Elias nicht verstehen. Was denn er-wicdcrn? Zur Lüge greifen oder zur List?Den Mantel nach dem Winde hängen? DemDespoten nach dem Munde reden? Die wahreUrsache der schweren Gottesgerichte verschwei-gen? O, das scp ferne! Elias ist gewohnt,