Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
127
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ists ihm so. Er spricht frisch vom Herzen weg,und hat nicht Serupcl dabei noch Bedenken.Und spricht er thvricht, so thnt crs in Einfalt,und fehlet er, so fehlet er im Glauben, undhandelt er zu vertraulich mit Gott, so thut crs,ermuntert durch das Blut des Lammes, undGottes Verheißungen. Wir haben ihn nicht zunicistcrn. Dem Herrn gefallt sein Gebet sowohl. »Herr, will er sagen, wolltest du wirk-lich das Svhnlein tobten? Nein ohumöglich.Du wolltest nur die Mutter zur Buße führendurchs Kreuz. Es ist dir gelungen, Herr.Sollte nun das Kindlcin im Tode bleiben?Nein, lieber Herr. Siehe die Wittib gnädigan, und gedenke auch daran, daß ich ein Gastbei ihr bin. Sie hat mir viel Gutes erwiesen.Ich möchtö ihr gerne lohnen. Zahle du fürmich, denn ich bin arm und habe nichts. Undach, das bedenke auch, daß ich dein Pro-phet bin- Werde ich geschmäht, so wirst dnsauch. Daß dein Name geheiligt werde, unddein Lob steh mehre auf Erden, darum thuenun, was ich bitte. Nein, Herr mein Gott,daß du der Wittwc, bei der ich ein Gast bin,ihren Sohn tobten wolltest, das war deineAbsicht nicht.« Und als er so mit dem Herrnsich ausgesprochen, da stand er ans und warf