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tcr hinweg. Da rafft man seine Tugenden zu-sammen, und bindet sie in ein Bündlcin, umdas Auge zu vcrsühuen, aber die Tugendenwerden schwarz unter seinen sengenden Strah-len, und zur Sünde gemacht mit den andernSunden. Da will man entlaufen und sich zcr^streuen, aber großer Gott, das Schreckensaugegeht mit, wo wir gehen und stehen, siehts unsins Angesicht. Ucbcr unserm Bette stchts, wennwir uns zur Ruhe legen, und stehet uns anim Traume, wenn wir schlafen. Es lässet unsnicht Ruhe in der einsamen Kammer, und imGeräusche der Welt werden wir plötzlich stummund blaß, wie Belsazar bei seinem Male; dasgroße Auge ist wieder da, die Ruhe ist hin,die Freude ist aus, die Seele wie von Hundengejagt, flüchtig und scheu, kein Friede hier,sein Friede da, überall das Auge, das furcht-bare Auge und der donnernde Zuruf: »Adam,wo bist du?«
So was erfuhr auch unsere Wittwc. Undwas sprach sie zu Elia in ihrer Herzensangst?»Du Mann Gottes, rief sie, was habe ich mitdir zu schaffen? Du bist zu mir herein gekom-men, daß meiner Misscthat gedacht, und meinSohn gctödtct würde.« Das ist freilich eine
seltsame und thorichte Rede, aber als Sprache
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