friedliche Hütte. Ach, das Söhnlein der Witt-wc, ihr einziges Kind, der Mutter doppeltthcncr nach der zweiten Schenkung, durch diewunderbare Errettung vom Hungertode, Huban sich zu klagen; sein Zustand wurde bedenk-licher von einer Stunde zur andern. Die Krank-heit ward hart, schwer, gefährlich, die Nothder armen Mutter stieg aufs Acußcrste, dochihreThränen fanden nicht Erhörung. Ach, nachwenigen Tagen war das glücklichste Haus ineine Statte des Jammers und Wehklagens ver-wandelt. Der Mutter Lust und Hoffnung, ihrLiebstes auf Erden, das theure Söhnlcin lagauf der Bahre, blaß und kalt und war keinOdem mehr in ihm. Gott hatte seine Seelehinweggcnommcn. Seht, das war der göttli-che Augriff auf das Herz der Wittwe. Wiehart, wie hart dem Scheine nach. Und dochwar nichts als Barmherzigkeit dahinter. Derliebe Gott hatte es so gut vor mit dieser biltcruArzeuei. Aber, die Trübsal, wenn sie da ist,dünkt sie uns nicht Freude, sondern Traurigkeitzu Heyn. Darnach aber nun, was darnach fol-get, wird uns später die Geschichte lehren.
2.
Wozu nun diese schwere Heimsuchung? —Ja wozu? — Daß ihr das immer aufs Här-