Kreise sich herumdrehe, pflegt ihm nicht gut zuscpn. Lange Freudigkeit macht ihn übcrmüthigund der Armuth vergessen. Anhaltender Frie-densgcnnß führt ihn lcichtlich hinweg vonder Thürschwelle des reichen Mannes, undnimmt ihm den Bettelstab aus den Hän-den. Lange Ruhe znr heiligen Beschaulichkeitund Betrachtung gicbt leicht Anlaß zu wohlge-fälliger Selbstbeschauung, lange Feste und Fei-ertage machen leicht den alten Adam fromm,nnd so taugt für ihn das Lange, Wcchscllose,Ununterbrochene in der Regel gar nicht. Dasweiß der liebe Gott recht gut, darum sorgt erdafür, daß es im Leben seiner lieben Kinder anAbwechslung nicht fehle, sondern pflegt sie, wiejemand bemerkt, aus einem Gefäß in's anderezu schütten, daß sie nicht zu viel Hefen ansetzen,nnd unvermerkt an irgend einer Stelle vcr-säuren und stinkend werden. Dieser Umgußstand nun auch unserer lieben Familie zu Zar-path bevor. Das »Warum?« war Gott be-kannt. Ans die angenehme Windstille folgteSnrm; auf die liebliche Kühle brennende Hitze.
Recht unerwartet, mitten in den schönstenangenehmsten Tagen, und unter den erquicklich-sten Erfahrungen der Liebe und Nahbeiheit Got-tes, legte sich ein schweres Gewölk über die