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1 (1828)
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lein wissen müßt. Wer sind wir, daß wir alleFührungen des Herrn aufs Genaueste auslegenund vcrdollmetschen wollen? Wißt ihr nicht, daßdie Wege des Herrn wunderbar heißen, uner-forschlich und verborgen? Darum sollen wirnicht meinen, zu seinem Thun und Verfahrenmit seinen Kindern immerdar den Schlüssel znfinden, oder gar in der Tasche zu tragen, sol-len auch nicht allzu ungestüm unfern Kopfdarauf setzen, seine Absichten bis aufs Kleinstein seiner Führung heraus zu grübeln, sondernuns an dem genügen lassen, was bei Danielgeschrieben steht: »All sein Thun ist Wahrheit,und seine Wege sind recht,« und sollen feinglauben, und dem lieben Gott auch im Dun-keln und in der Finsterniß trauen. Doch, inder Heimsuchung zn Zarpath fehlt es nicht aneinem Schimmer von Licht. Die Absichten Got-tes lassen sich crrathen. Unsere Wittwe war eingottesfürchtiges Weib, das leidet keinen Zwei-fel; aber wie es scheint, gottesfürchtig nur indem Sinne, und in der Weise, in welcher auchvon einer Purpurkramcrin Lydia und von einemHauptmann Cornelius und Andern mehr vorihrer eigentlichen Bekehrung und Wiedergeburtgesagt wird, sie seyen gottcsfürchtige Menschengewesen. Sie kannte den lieben Gott, aber