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Werktag machm, als es verkehrt ist, den Werk-tag, den er uns vorschreibt cigenwahlerisch ineinem Sabbath verwandeln zu wollen
Nicht wahr, lieben Brüder, das war dochwas Schönes und Angenehmes im Hause derarmen Wittwe, mit dem Oelkrng und demMchltopf, darüber wir uns schon neulich ver-wundert haben. Ach seht, da kam nun der liebeGott, wiewohl er tausend Welten zu regie-ren, und immer die Hände voll hat, jedeNacht nach Zarpath, füllte Cad und Krug,und wenn die Leute des Morgens aufstanden,so waren sie gesegnet im Schlafe, noch ehesie Zeit gefunden zu sprechen: »unser täglichBrod gieb uns heute. « Wie mütterlich undgnädig sorgt der Herr für seine Kinder, undwelch ein herablassender lieber Herr, daß seineVorsicht bis auf die Topfe und Flaschen in un-fern Küchen und Schränken sich erstrecket. Under ist derselbe, wie gestern, so heute, und inEwigkeit. Was er zu Zarpath that, dasselbeerfahren noch alle Tage Tausende, wenn auchin verschiedener Art und Form, und geistlichcrfahrens alle Gotteskindcr, was der Wittweleiblich geschah. Wie groß die Noth auch im-mer sey, das Mehl in ihrem Cad wird nichtverzehrt, und dem Oclkrug mangelt nichts.
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