Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
87
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seiner Ercaturcn. Doch wie du so voll Löbensund Dankens bist, und allen Leuten zurufenwogtest: O sehet meine Garben an, wie derHerr so treu ist, da kommen ein paar dürreTage, und dein Gärtlcin ist in eine Wüsteneiverwandelt, wie die Gärten aller andern.Was sagst du nun? O das sind schwereProben, und sie sind um so schwerer, wenndas Unglück auf ganz gewöhnlichem Wegekommt. Wäre dir z. B. das Geld, das duso wunderbar empfingst, durch einen Blitzstrahlplötzlich in deinem Schranke verzehrt und ein-geschmelzt worden, oder wäre es auf eine durch-aus unbegreifliche Weise aus dem Kasten ver-schwunden, dann läge doch wieder der Ge-danke Hiobs sehr nahe: »Der Herr hats gege-ben , der Herr hats genommen« und das:»der Name des Herrn sey gelobet,« würde dirvielleicht so schwer nicht werden. Dannwürde dir doch das Bewußtsein noch bleiben:»Ei nun, ich sehe doch, der Herr ist im Spiel,seine Hand ist mir nahe, er wird schon wissen,wie er mir durchHilst,« Nun aber, da dir deinBesitzthnm so ganz auf gewöhnlichen, ja so aufgottwidrigcm Wege, durch verhaßte Diebe, ge-nommen ist, nun liegt der Gedanke viel näher:»der Herr hats nicht genommen: also mag auch