Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
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und Besitzthum, in welches man sich eben erstmit freudiger und dankbarer Rührung, und mitder festesten Zuversicht allein durch Gottes Gna-de versetzt weiß, plötzlich und wider alle Er-wartung wieder herausgerissen wird, daß ei-nem der Dank gleichsam auf der Zunge schonwieder erstickt, und in Wehklagen verwan-delt wird. Du befindest dich in Noch undhäuslicher Verlegenheit. Ich will annehmen,du bist verschuldet, und sollst nun zahlen oderin die Eisen. Du ringst mit Gott, daß erdir helfe. Er hilft; auf wunderbareWeise wird dir plötzlich der Betrag deinerSchuld ins Haus geschickt. ^ Da strömst duüber von Lob und Preis: »Ja, ja, nun weißich, daß der Herr lebet und Gebet erhört.«Aber was gcschiehct? In der Nacht brechenDiebe in dein Haus, und stehlen dir deinenSchatz, und am Morgen wanderst du ins Gc-fängniß. Ein anderer Fall. Mit großerMühe und saurem Schweiße hast du es dahingebracht, dir ein Streifleiu Feldes zu miethen.Du beugst die Knie und betest: »Herr, nunlaß mir wachsen, daß ich mich und meine Kind-lein ernähren möge.« Und siehe, es wächst soherrlich. Das ist vom Herrn geschehen, denkstdu; nun seh' ich, er ist treu und erbarmt sich