Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
45
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HZ

2.

Elias blicb nicht lange so einsam und sichselbst gelassen mit seinem schweren Herzen.Da er recht rathlos war, erschien der Rath,und da er keinen Ausweg sah, öffneten sich diePforten. So pflegt's ja zu gehen. »DasWort des Herrn, heißt es, kam zu ihm,und sprach. O, ein angenehmer Zuspruchim Lande der Verwüstung und des Elends.Denn wenn das Wort des Herrn uns besucht,so besucht uns niemand anders als Gottes ewi-ge Liebe und Erbarmung, denn das Wort desHerrn ist Christus. Zu jeder Zeit ist nichtsseliger, als Christi Besuch und innerlicher Zu-spruch. Aber vor allem selig und erwünscht ister dann, wenn wir in seinem Namen etwasangefangen, und siehe! wir haben dadurch einFeuer angezündet, das uns und andere zu ver-derben droht. Wenn wir auf sein Geheißeinen Schritt gewagt, und die Folgen die-ses Schrittes sind von der Art, daß sie uns inVerwirrung bringen und irre machen, ob erauch wirklich mit Gottes Willen und auf seinGeheiß geschehen sey. Diese Ungewißheit istdann unbeschreiblich peinlich, und treibt unsereRoth und Verlegenheit aufs Aeußerste. Aberwie heißen wir Ihn willkommen, wenn er nn-