Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
44
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mehr Freude, sondern Traurigkeit zu seyn.Der freudige Drang, in dem er betete, ist er-loschen, sein Gebet will ihn gereuen, und seinHerz ist klagbar und seufzend. Soll man dennnichts beginnen, ohne zuvor die Folgen berech-net zu haben? Antwort: wo es möglich ist,zuvor zu sitzen, und die Kosten zu überschlagen,da sitze man. Aber thn es einmal einer, woes unmöglich ist? Zur allgemeinen Regel laßtsich das nicht machen. Der Lowe brüllt, wersollte sich nicht fürchten? Der Herr Herr re-det, wer sollte nicht weissagen? Der Strombraußt daher, wer will ihn hemmen? Die Lie-be Christi dringt, wer will ihr wehren? DerGeist reißt fort, wer kann ihn dämpfen?Was man muß, das muß man, und kommtwas Schlimmes daraus, so weiß man: »Ichhab's gemußt, Gott hat's geheißen, undnicht mein Fleisch, und mit diesem Glaubenwird schon vieles überwunden. Und daraufkönnt ihr euch verlassen, wenn irgend Jeman-den Gottes Arm zu Dienste steht, so sind esdiejenigen, die auf sein: »Komm her!« mitfreudigem Geist, ohne mit Fleisch und Blut sichzu besprechen, über Bord treten, und auf seinWort den Fuß auf die stürmische Woge setzten.Das lehrt uns das Erempcl unsers Propheten.